Hier findet ihr Tipps & Tricks rund ums Angeln

Karpfenköder

Beim Angeln auf Karpfen werden inzwischen fast ausschließlich Boilies als Köder eingesetzt. Boilies sind gut zu lagern und halten sehr lange am Haken. Ob sie besonders fängig bleibt umstritten und hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen gewöhnen sich die Karpfen wie alle anderen Tiere an die Nahrung, die zur Verfügung steht. Wird an einem Karpfenteich häufig mit Boilies angefüttert kennen die Karpfen diese Art der Nahrung und der Angler wird mit diesem Köder auch sehr gute Erfolge erzielen. An sehr naturnahen Gewässern, an denen sehr selten geangelt wird und die Karpfen bisher noch keine Erfahrung mit Boilies gemacht hat wird es der Boilieangler sehr schwer haben mit diesem Köder einen Karpfen an den Haken zu locken. Wir finden es sehr schade das Boilies die unglaubliche Vielfalt der Köder zum Angeln auf Karpfen verdrängt haben, die noch vor zehn Jahren am Karpfenteich verwendet wurde. Im Folgenden möchten wir einige Alternativen zum Angeln mit Boilies vorstellen und den Angler zum Experimentieren mit den unterschiedlichsten Ködern anregen.

 

Natürliche Köder für Karpfen

 

Speziell an Gewässern an denen nur sehr selten geangelt wird und daher auch die Karpfen die eingebrachten Köder nicht kennen ist es zu empfehlen Köder zu wählen, die die Karpfen bereits kennen. Solche Köder sind auch Bestandteil der natürlichen Ernährung der Karpfen und daher den Fischen bekannt. Allen voran ist der Tauwurm, der häufig ganz unglaubliche Ergebnisse liefert. Aber auch Maden oder Schnecken stehen auf dem Speisezettel der Karpfen und werden sehr gerne angenommen.

 

Die Köder der Großväter

 

Wenn man sich ansieht mit was unsere Großväter am Karpfenteich geangelt haben kann man sich gute Ideen holen. Sowohl zum Anfüttern als auch zum Angeln wurden damals häufig Kartoffeln verwendet. Wenn man dies versucht wenn man sehr schnell feststellen dass die Kartoffel nicht sehr fest am Haken bleibt und beim Auswerfen des Köders vom Haken fällt. Doch auch für dieses Problem haben unsere Großväter eine Lösung gefunden. Man verwendet recht kleine Kartoffeln und kocht sie nur sehr kurz, sodass im Inneren noch ein roher und damit härterer Kern bleibt. Durch diesen kann man dann mit einer Ködernadel das Haar führen. Dann bleibt die Kartoffel selbst bei Gewaltwürfen sicher am Haar hängen.

 

Aussergewöhnliche Karpfenköder

 

Natürlich haben findige Angler auch ganz besondere Nahrungsmittel ausprobiert und konnten auch einige Köder finden, die auch den Karpfen schmecken und diese an den Haken locken. Angefangen von vorfrittierten Pommes über Gummibärchen bis hin zu Hähnchenfleich oder Käsewürfel. Es gibt sicher zahlreiche Nahrungsmittel, deren Köder-Tauglichkeit man ausprobieren kann. Es ist aber besonders bei außergewöhnlichen Ködern darauf zu achten das sie vom Karpfen gut verdaut werden können und keine Probleme verursachen.

Wir hoffen sie mit diesem Artikel zum Ausprobieren von außergewöhnlichen Ködern begeistern zu können. Auch wenn sich viele Köder anfangs etwas verrückt anhören werden sehr gute Ergebnisse erzielt, die einen Vergleich mit Boilies nicht scheuen. Weitere Infos http://www.karpfen-angeln.com/

 


Indianerangeln am Karpfenteich

Indianerangeln am Karpfenteich

 

Wenn man die Art des Angelns am Karpfenteich betrachtet, dann kann man in dem letzten Jahrzehnt starke Veränderungen feststellen. Das Karpfenangeln am Teich hat sich wohl mehr als jede andere Angelei verändert. Waren einst noch Tauwürmer und Kartoffeln die Topköder am Teich sind heute Boilies die Köder schlechthin. Langjährige Angler berichten häufig dass gerade bei Junganglern der Kontakt zum Fisch verloren geht. Früher stand der Fisch, dessen Gewohnheiten und der Teich im Vordergrund, heute sind es moderne Angelmaterialien, Topruten und Markenrollen. Sicher hat zu dieser Entwicklung auch die Angelindustrie beigetragen. Im Folgenden möchten wir speziell Jungangler ansprechen und einige Ideen und Kniffe aus Großvaters Zeit erläutern, die fast in Vergessenheit geraten sind.

 

Regenschauer am Karpfenteich

 

Als Angler empfindet man Regenschauer meist als negativ und zieht sich schnell ins

Karpfenzelt zurück. Allerdings können Regenschauer eine ganz besondere Chance sein wenn man die Angeltechnik auf diese Situation einstellt. Zuerst muss man sich aber das Verhalten der Karpfen im Teich bei Regen genauer ansehen. Bei starken Regenschauern durch die Regentropfen viele Insekten von Büschen und überhängenden Ästen ins Wasser gespült. Auch an Uferböschungen werden Würmer, Schnecken und andere Kleintiere ins Wasser gespült. Aus Gewohnheit wissen die Karpfen dass zu dieser Zeit in den flachen Uferbereichen am Teich häufig Nahrung zu finden ist. Deshalb ziehen die Karpfen bei Regen instinktiv in die flachen Bereiche. Als Angler kann man nun beispielsweise einen Tauwurm an einer Posenmontage in den Uferbereichen anbieten. Meist lässt der erste Biss nicht lange aus sich warten. Neben der zusätzlichen Nahrung regt auch der erhöhte Sauerstoffgehalt im Wasser bei Regenschauern den Appetit der Karpfen an. Daher ist speziell die Zeit bei und nach kurzen und starken Regengüssen für Angler erfolgsversprechend.

 

Kartoffel als Köder am Karpfenteich

 

Auch bei der Wahl der Köder kann man von den erfahrenen Anglern lernen. Es müssen nicht immer Boilies sein, sondern auch mal eine Kartoffel, die früher am Teich häufig zum Einsatz kam. Von Junganglern wird häufig berichtet dass die Kartoffel schlecht am Haken hält und bei starken Würfen abfällt. Auch hier haben unsere Großväter eine Lösung. Die Kartoffeln werden nur kurz gekocht sodass im Inneren noch ein roher Kern bleibt. Dieser ist recht hart und hält wunderbar am Haken bzw. am Haar. Auch zum Anfüttern eignen sich Kartoffeln wunderbar und sind eine günstige Alternative zu Boilies.

 

Wahl der Angelstelle

 

Heute wird die Angelstelle häufig danach ausgewählt wie gut sie erreichbar ist, ob sich ein Karpfenzelt aufstellen lässt und wie komfortabel der Angelplatz ist. Wo sich die Karpfen im Teich aufhalten wird meist nur an zweiter Stelle in die Betrachtung einbezogen. Allerdings sollte der Angelplatz ausschließlich nach den Aufenthaltsorten der Karpfen ausgewählt werden. Erfahrene Angler verbringen häufig viele Stunden am Angelteich ohne eine Angel ins Wasser zu werfen. Sie beobachten den Teich sehr genau und achten auf kleinste Details um die Aufenthaltsorte der Karpfen auszumachen. Aufsteigende Bläschen und Bewegungen im Schilf oder auch trübe Gewässerbereiche können ein Indiz dafür sein das sich an dieser Stelle Karpfen aufhalten. Ist ein solcher Platz gefunden kann man die Angel auswerfen und sein Glück versuchen. Weitere Tipps auf http://www.angeln-alex.de/